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Anlässlich des Tages des heiligen Patrick, dem nationalheiligen
der Iren, machten sich einige Geisenbrunner auf dem Weg zum Cobblers, um dort
auf sein Wohl zu trinken. Nach schon einigen Guinness witterte Michi Strohmeier
seine Chance und blies zum Angriff auf die Cobblers Rekordmarke von 14 ½ Pints.
Das war wohl auch der beste Tag dafür, denn das Bier schien an diesen Tag
besonders Gut zu schmecken, was sich auf die allgemeine Stimmung am Tisch
niederschlug.
Während der Michi beim 9. Pint ein taktisches Essen
bestellte, warfen sich die anderen Erdnüsse, pikant oder mit Pfeffer gewürzt,
gegenseitig in den Mund. Wobei auch nicht selten weit daneben geworfen wurde.
Doch dann sahen alle die Chance des neuen Geisenbrunner
Rekordhalters. Und der Michi erhöhte die Taktzahl trotz zunehmender Ausfallerscheinungen.
Und während der Anderl schon dem Alkohol und der Müdigkeit erlag, bestellte
sich der Michi Doping in Form von Salt & Vinegar Chips. Doch auch dies half
den Michi nicht viel. Zunehmend machten sich Verwirrtheit und Gedächtnislücken
in seiner Artikulation bemerkbar. Hin und wieder kamen auch noch 60. Parolen
hinzu. Doch Dieter’s „Wenn er’s schafft zoid er nix“ Kampagne brachte das Feuer
wieder zum lodern, doch der Zug war schon abgefahren, denn jetzt kamen auch
noch die Halluzinationen, die die Spielernatur Michi offenbarten. Denn er nahm
seinen Bierdeckel in die Hand und verwies darauf nicht zu spielen. Doch die
Anwesenden stiegen schnell ein, so fanden sich schnell drei weitere, von denen
einer auch gleich ein Schellen Solo spielte. Dieses wurde ohne Karten schnell
gewonnen. Als die anderen dann endlich Karten besorgt hatten wechselte der
Michi während des Spiels immer wieder zwischen Watten und Schafkopf. Als dann
das 13. Bier auf den Tisch kam und der Wirt bekannt gab: „A Rekordversuch is
jetzt nimma, weil der G’schbieben hat“ schlug die Stimmung um. Schnell wurde
ein Analyseteam auf das Klo geschickt, welches unscheinbare Reste des Salates,
des taktischen Essens feststellte, aber die Wiener nicht. Nach kurzem Zögern
wurde der Versuch dann endgültig abgeblasen. Der Strohmeier, der jeden Auswurf
bestritt, ex-te noch schnell den 13. Pint und wollte weitere bestellen. Die
Anzahl schwankte zwischen 3 und 20 Pints die er heute noch trinken wollte. Doch
Mit etwas Überredungskunst schafften wir es den Michi zum heimgehen zu
überreden. Bis zum nächsten Rekordversuch am St. Patricks Day 2007 muss der
Michi noch etwas üben.
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